Der Marktplatz
Das Zentrum von Breslau ist schachbrettartig angelegt. Es wird im Norden von der Oder und im Süden, Osten und Westen von der Podwale Strasse begrenzt, die den früheren Befestigungen folgt. Gleich am Nordrand des Zentrums grenzt das Universitätsviertel. Der Marktplatz, in dessen Mitte das wunderschöne Rathaus steht, ist das Herz der Stadt und rund um den Marktplatz befinden sich interessante Museen, Restaurants, gemütliche Cafes und Buchhandlungen. Den alten Markt und den benachbarten Salzmarkt umgeben im gotischen und barocken Stil wieder aufgebaute Bürgerhäuser. |
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Das Rathaus
Eindrucksvollstes Baudenkmal der Stadt ist das gotische Rathaus am Marktplatz. Es wurde im 13. Jh. begonnen und bis zum 16. Jh. immer wieder um- und ausgebaut. Den Mittelpunkt des Rathauses bildet die zweischiffige Bürgerhalle im Erdgeschoss. Das seit 700 Jahren als das Wahrzeichen der Stadt geltende Gebäude war ursprünglich ein bescheidener einstöckiger, nach der Tatareninvasion errichteter Bau, der im Laufe der Zeit immer wieder ausgebaut wurde. Die Ostfassade schmücken zahlreiche Ornamente sowie eine astronomische Uhr aus dem Jahr 1580. Schönster Saal ist der Remter im 1. Stock des Gebäudes. Im Rathaus organisiert das Stadtmuseum Kunstausstellungen. |
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Dominsel
Die Dominsel ist das geistliche Zentrum der Stadt mit mehreren Kirchen und einer ganz einzigartigen Atmosphäre. Weiter im Norden schließt sich ein Gebiet mit Mietshäusern aus dem 19. Jahrhundert an. Die schönste Parkanlage der Stadt liegt hinter der Ostseite der Insel.
Die Dominsel gilt als ältester Teil der Stadt. Spuren einer ehemaligen Fürstenburg stammen aus dem 9. und 10. Jahrhundert. Heute finden sich dort mehrere sehenswerte Sakralbauten. Der zweitürmige Johannesdom entstand zwischen dem 13. und 14. Jh., die St. Ägidienkirche und die Kirche St. Martin reichen bis ins 12. Jh. zurück. Seit im 19. Jahrhundert ein Nebenarm der Oder zugeschüttet wurde, ist die Bezeichnung Dominsel nur noch historisch. Vor der Dominsel starten Ausflugsschiffe zu Rundfahrten auf der Oder. |
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Sandinsel
Die benachbarte Sandinsel wird nach wie vor von der Oder umflossen. In der Mitte der Insel drängen sich historische Gebäude. Zur rechten Hand zeigt sich die Universitätsbibliothek, daneben steht die Kirche St. Maria auf dem Sande aus dem 14. Jahrhundert und besitzt einige wertvolle gotische Altare. |
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Auf der Sand- und Dominsel sind mehrere Kirchengebäude sehenswert:
Breslauer Dom
Sandkirche
St. Annakirche
St. Ägidienkirche
St. Martinkirche
St. Petrus-und-Paulus-Kirche
Doppelkirche z. Hl. Kreuz u. St. Bartholomäus
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Die Universität
Sehenswert ist auch das frisch sanierte Hauptgebäude der 300 Jahre alten Universität, die 1702 gegründet wurde. Sie birgt eine berühmte Bibliothek, eine Kunstgalerie und ein astronomisches Observatorium. Die kunstvoll ausgemalte Leopoldina-Aula, eine der wertvollsten Barockräume Polens, kann besichtigt werden. In direkter Nähe befindet sich das ebenfalls frisch sanierte Ossolineum, in dem wertvolle Bücher und Handschriften aufbewahrt werden. |
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Der Wasserturm
Der Wasserturm wurde von einem um die Jahrhundertwende bekannten Breslauer Architekten, Karl Klimm, entworfen. Der in den Jahren 1904 bis 1905 aus Ziegeln erbaute Wasserturm wurde mittelalterlichen großen Burgen nachgebildet und hat die Einwohner der südlichen Stadtteile von Breslau lange Zeit mit Wasser versorgt. Das Objekt ist 63 m hoch und war von Anfang an mit einem elektrischen Lift ausgestattet. Mittels dieses Lifts konnte man seit Juni 1906 zu der auf einer Höhe von 42 m gelegenen Aussichtsplattform gelangen, von wo aus man die Aussicht über die Stadt und die Gegend genießen konnte. |
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Die Jahrhunderthalle
Architekturinteressierte finden in Breslau einige bedeutende Bauwerke der klassischen Moderne. Im frühen 20. Jahrhundert wirkten hier bedeutende Baumeister wie Max Berg, Erich Mendelsohn, Hans Poelzig und Hans Scharoun. Wichtigstes Bauwerk aus dieser Epoche ist die 1913 fertig gestellte Jahrhunderthalle, am Rande des Scheitniger Parks. Mit einer Kuppelspannweite von 65 Metern und einer Höhe von 41 Metern war die Breslauer Jahrhunderthalle zum Zeitpunkt ihrer Erbauung der größte Kuppelbau der Welt. 1913 wurde die Jahrhunderthalle von Kaiser Wilhelm II. und seiner Gattin eingeweiht. |
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Japanischer Garten
Breslau ist die Großstadt mit den meisten Grünflächen in Polen. Im Zentrum der Stadt breitet sich der im 18. Jahrhundert angelegte Scheitniger Park aus, in welchem über 370 Baum- und Blumenarten und ein japanischer Garten zu sehen sind.
Der Japanische Garten wurde im Jahr 1913 für die Ausstellung des Jahrhunderts gegründet, als Element der Ausstellung der Gartenkunst, und er galt als Perle der Weltausstellung. Der Japanische Garten ist der beliebte Ort für Spazierengehen und Ausflüge. |
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Panorama Raclawicka
Eine besondere kulturelle Attraktion ist das Panorama Raclawicka - ein gigantisches Rundgemälde, welches die Schlacht bei Raclawice am 4. April 1794 darstellt. Es wurde von mehreren Malern Ende des 18. Jahrhunderts geschaffen und nach dem Krieg der Öffentlichkeit erstmals wieder im Jahr 1985 gezeigt. |